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  • Rebecca Hambsch

Die ersten 100 Tage

"Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit."

Martin Luther King


Eine Firma zu gründen ist ganz schön anstrengend. Und doch gibt es einem viel zurück. Ich habe in den letzten 100 Tagen gelernt dankbar zu sein, nicht aufzugeben, Wesentliches von Unwesentlichem zu trennen und vor allem: zufrieden zu sein. Man muss nicht höher, weiter oder schneller als alle anderen sein. Man muss sein Bestes geben, um zufrieden auf sein Werk blicken zu können.



Bali, der Sekumpul Wasserfall. Imposant, gewaltig und kraftvoll.

Ich habe vor allem in den Bau meiner Homepage, meiner Visitenkarte nach außen, so viel Energie, Zeit und Motivation gesteckt, dass ich mehr als zufrieden sein sollte. Ich habe viel positives Feedback erhalten, so viel Zuspruch und doch ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich unzufrieden bin, weil mir die Kunden noch nicht die Bude einrennen. "Das dauert seine Zeit, hab Geduld", meinen dann die Menschen um mich rum. Erste Anfragen trudeln bereits ein, meine erste Kundin ist begeistert und möchte gerne weitere Projekte gemeinsam durchführen. Ehrenamtlich habe ich viel für die Listenhunde-Nothilfe e.V. gemacht und auch hier bedanken sich die Menschen für meine Unterstützung. Warum also unzufrieden?


Die Antwort fiel mir selbst dann doch recht einfach. Ich musste meine Definition von Erfolg einfach anpassen. Martin Luther King lieferte hier den passenden Ansatz:


"Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit."


Wie wahr. Man bekommt selbst viel mehr zurück, wenn man von den materiellen Dingen Abstand nimmt. Nur weil ich noch kein exponentielles Kundenwachstum habe oder einen Umsatz von Hunderten oder Tausenden von Euro vorweisen kann, heißt das lange nicht, dass ich nicht erfolgreich bin. Ich tue das, was mir am Herzen liegt, was meiner Arbeit Sinn gibt und helfe damit Menschen.


Vor allem Lars Amend inspirierte mich mit seinen Büchern "Why not", "It's all good" und seinem Podcast "Auf einen Espresso mit Lars Amend". Er sagte einmal: "Ich habe an 100 Türen geklopft, bis die erste aufging und ich meine Chance bekam. Aufgeben ist keine Option." Und damit hat er recht.


Die nächsten 100 Tage folgen und ich bin gespannt, was kommt.








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